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Interview bei Radio Parkstad

Das Interview mit mir, am jetztigen Donnerstag bei Radio Parkstad, findet nicht statt. Es wird verschoben auf Donnerstag, den 2. August.

11.4.12 00:34


Terminkalender PETER ORLOFF APRIL 2012

14.04.2012      18-19,00 Uhr              HR4 „Gude, Servus und Hallo“
10.4.12 21:30


Bernd Clüver 10. April 1948 - 28. Juli 2011

 

 

Exklusiv

Bernd Clüver

Interview mit Peter Orloff (Freund, Sänger, Komponist)

* Schade, dass es kein Grab zum Trauern gibt

* Bernd war nicht Lebensmüde

* Sein Tod macht mir immer noch zu schaffen

7. Oktober 2011

Foto:







Bernd Clüver und Peter Orloff (siehe Peter Orloff Web-Seite)

Sie waren ein guter Freund von Bernd Clüver. Ist es nicht traurig, dass es kein Grab gibt?

Das stimmt. Es ist schade, dass es kein Grab gibt. Besonders für die Fans. Man hat irgendwie kein Andenken mehr. Ich würde ihn auch gerne besuchen, mit Bernd reden, mich so an ihn erinnern. Aber die Seebestattung war ja wohl Bernds Wunsch. Und den muss man akzeptieren.

Trotzdem ist alles so anonym verlaufen…

Auch das war wohl Bernds Wunsch. Nur der engste Familienkreis war bei der Seebestattung dabei. Und wohl auch Dieter Thomas Heck. Natürlich hätten die Fans da auch gerne Abschied genommen, aber man muss Wünsche akzeptieren. Ich kann seinen Tod immer noch nicht richtig fassen.

Haben Sie über den Tod geredet?

Nein, es gab dafür ja keinen Anlass. Wir hatten uns ein paar Tage vorher noch gemailt. Da war er gut drauf. Er hatte noch so viele Pläne. Er wollte ja wieder zurück nach Deutschland. Er hatte auch keine Depressionen oder Vorahnungen, wie es in einigen Zeitschriften stand. Er hat auch nicht wie Roy Black darunter gelitten, dass er Schlager gesungen hat.

Bernd Clüver hat auf seiner Web-Seite vorher geschrieben, dass er alles erreicht hat…

Ja, aber das meinte er positiv. Nicht, um Abschied zu nehmen. Er war nicht innerlich zerrissen. Natürlich war die Trennung von seiner Ehefrau ein Lebenseinschnitt. Ich möchte darüber nicht weiter reden, nur dass Bernd sich mit Sicherheit nicht umbringen wollte oder Lebensmüde war. Nein, ganz bestimmt nicht.

Trotzdem war sein Tod etwas mysteriös - oder?

Es war ein schrecklicher Unfall. Nachts, dunkel, er hatte Flip Flops an. Man kennt ja die nicht geraden Treppen auf Mallorca. Da ist es passiert. Er ist schlichtweg ausgerutscht und so unglücklich gestürzt, dass er daran gestorben ist. Es muss aber so schnell gegangen sein, dass er kaum oder gar nicht gelitten hat. Das ist ein kleiner Trost.

Wie war Bernd Clüver? Worüber hat er gelacht? Worüber geweint?

Oh, Bernd war ein sehr liebenswerter, feinfühliger Mensch. Wir waren ja letztes Jahr gemeinsam auf einer Schlager-Kreuzfahrt. Er war nicht nur ein angenehmer Kollege, sondern auch ein guter Freund. Er hatte keine Allüren, konnte sich über kleine Dinge amüsieren. Er war sehr genügsam. Kein Meckerer oder lauter Mensch. Ich habe ihn nie weinen sehen.

Welche besondere Erinnerung haben Sie an Bernd Clüver?

Wir sind ja schon sehr, sehr lange befreundet und haben uns geschworen, dass wir niemals gegeneinander antreten werden. Wir wollten keine Konkurrenten sein. Aber dann ist es durch einen Kommunikationsfehler doch passiert. Wir belegten bei einem Wettbewerb die ersten beiden Plätze. Danach sind wir was Trinken gegangen und haben herrlich diskutiert.

Anonyme Bestattung, kein Grab. Was bleibt von Bernd Clüver?

Sein Tod macht mir immer noch zu schaffen. Man macht sich Gedanken. Da stirbt ein guter Freund. Da ist der gute Freund plötzlich weg. Er ist nicht mehr da. Es gibt ihn nicht mehr. Keine spontane Mail, kein spontaner Anruf. Ich höre seine Stimme nicht mehr. Nur in seinen Lieder. Und die Lieder bleiben. Das ist sein Vermächtnis.

Petra Cichos
10.4.12 21:27


Terminkalender PETER ORLOFF MÄRZ 2012

12.03.2012      08,10 Uhr            RF/WDR 4      „Geburtstagskind des Tages“

15.03.2012      13,05-14,00 Uhr   RF/BRFII        „Frisch Auf“

23.03.2012                                         TV/MDR         „Unter uns“

13.3.12 23:20


Natalie

bei folgenden Terminen wird in Verbindung mit einem Interview „Natalie“ vorgestellt. Peter ist dort vor Ort.

15.03.2012        13,05-14,00 Uhr        BRFII „Frisch Auf“

14.04.2012        18,00-19,00 Uhr        HR4 „Gude, Servus und Hallo“

 

Am 12.03.2012, 8,10 Uhr WDR4 "Geburtstagskind des Tages"

Am 23.03.2012 TV/MDR  ist Peter in der Sendung "Unter uns"

6.3.12 23:04


Terminkalender PETER ORLOFF und der Schwarzmeer Kosaken-Chor

Am 07.06.2012 ist das erste Konzert der dann beginnenden Tournee.
25.2.12 19:35


smago! - Das Online-Magazin für Deutsche Musik

Anbei möchte ich auf einen Artikel von Andy Tichler aufmerksam machen:
Der Titel "Natalie" wird von Herrn Tichler einfühlsam gewürdigt:
smago.net » Schlager

20.02.2012 - 00:00:00

PETER ORLOFF und der SCHWARZMEER KOSAKEN-CHOR
Aus dem Klassiker "Nathalie" von Gilbert Becaud wurde "Natalie (Eine russische Liebe)"!

Die erste wirklich neue Aufnahme des Schlager-Titans mit dem berühmten Vokal-Ensemble seit elf Jahren ist auf dem aktuellen Album "Der Traum des Zaren" enthalten!

Bereits vor elf Jahren befand www.smago.de - Das Online-Magazin für deutsche Musik: "Mit Peter Orloff verhält es sich in etwa so wie mit gutem Wein: Je älter, desto besser!". Elf Jahre später bestätigt sich diese These abermals. Man will und kann es einfach nicht wahrhaben, dass dieser Mann in einigen Tagen 68 Jahre alt wird. Orloff strotzt nur so vor Kraft und Vitalität. In seiner Stimme klingt eine jugendliche Frische mit, die ihresgleichen sucht. Und einmal mehr stellt Orloff eindrucksvoll unter Beweis, dass er der einzig wahre Schlager-Titan ist.
 
Tatsächlich hat es elf Jahre gedauert, dass "der schwarze Panther", wie er seinerzeit von der schreibenden Zunft betitelt wurde, endlich mit einer neuen Single- und Album-Produktion aufwartet. Aus der brandneuen "Der Traum des Zaren" wurde der Titel "Natalie (Eine russische Liebe)" ausgekoppelt. Der Song über die Fremdenführerin "Nathalie", mit welcher der französische Chansonnier  Gilbert Becaud (1927 - 2001), stammt aus dem Jahre 1963 und hat somit fast fünfzig Jahre auf dem Buckel. Orloff ist der schwierige Spagat gelungen, den zeitlosen Klassiker von Becaud einerseits behutsam in die Neuzeit zu übertragen und andererseits den Charme und den Glanz der Ursprungsversion weitestgehend zu belassen. Das ist großes - ja, fast schon majestätisches - Gefühlskino.
 
Die Neuaufnahme  durch die liebevolle Produktion und das äußerst aufwändige Arrangement, in erster Linie aber natürlich durch die Stimmgewalt Peter Orloffs und dem berühmten Schwarzmeer Kosaken-Chor, dem man nicht umsonst die Attribute "gewaltig! mystisch! geheimnisvoll!" zuschreibt.  
 
Entstanden ist die Idee zu dieser Aufnahme anlässlich eines Moskau-Besuchs von Peter und Linda Orloff im vergangenen Sommer auf dem Roten Platz. Die Geschichte hält sich im Text an das Original und ist doch von gleichbleibender Aktualität - ein liebenswertes Lied voller Charme und Wehmut.
 
Und noch etwas fällt auf, dass uns allen Mut in unserem Glauben machen sollte, dass es immer weitergeht. Zufall oder Schicksal, Fakt ist, dass die bislang letzte Aufnahmen von Peter Orloff und dem Schwarzmeer Kosaken-Chor, "Heimaterde" im Spätherbst 2001, nahezu einherging mit dem Tod Gilbert Becauds. Dass Peter OOrloff, selbst Autor großer Erfolge, nach gut elfjähriger Zäsur (hinsichtlich neuer Tonträger-Aufnahmen) ausgerechnet ein großes Lied des unvergessenen Gilbert Becaud würdigt, kann im Grunde genommen kein Zufall sein.
 
Die deutsche Schlagerlandschaft wäre ohne das Wirken Peter Orloffs ein gutes Stück ärmer. Abgesehen davon, dass er zu den wenigen Schlagersängern gehört, die in bislang fünf Jahrzehnten mindestens einen epochalen Hit zu landen vermochten, schuf er als Autor für Künstler wie Peter Maffay ("Du", Bernd Clüver ("Der kleine Prinz", "Der Junge mit der Mundharmonika" - hier schrieb er den deutschen Subtext, "Das Tor zum Garten der Träume" und viele andere mehr selbst zeitlose Klassiker.
 
Und wer weiß, vielleicht öffnet ihm "Natalie" ja das Tor ins sechste (Hit-)Jahrzehnt...
 
Peter Orloff war nie ein Angepasster. Und so kommt denn auch "Natalie" mit einer gewissen Eigenwilligkeit daher. Denn es ist nicht selbstverständlich, in der heutigen Zeit deutlich zurückgehender Tonträger-Verkäufe so etwas Schönes zu produzieren, das fast schon zu schade für die heutige durch und durch formatierte Rundfunk-Landschaft ist.
 
Die vorliegende Promotion-Single beinhaltet zudem auch die für das neue Album und die aktuell laufende Tournee von Peter Orloff komponierte Titelmelodie "Der Traum des Zaren" sowie ein rassiges "Festtagesmedley 2012"m bestehend aus den Titeln "Auf viele Jahre", "Abendglocken", "Schwarze Augen" und Kalinka".
 
 
 

 

Lesen Sie HIER den offiziellen Pressetext (Quelle: Büro Peter Orloff)
 


 
 
Natalie - Eine russische Liebe.


 
Es klingt ein bisschen nach Tolstoi und ist - Auskopplung aus der soeben veröffentlichten CD "Der Traum des Zaren" von Peter orloff und dem Schwarzmeer Kosaken-Chor - eine bemerkenswerte neue Version des zeitlosen Klassikers "Nathalie" von Gilbert Becaud.
 
Entstanden ist die Idee zu dieser Aufnahme anlässlich eines Moskau-Besuchs von Peter und Linda Orloff im vergangenen Sommer auf dem Roten Platz. Die Geschichte hält sich im Text an das Original und ist doch von gleichbleibender Aktualität - ein liebenswertes Lied voller Charme und Wehmut. Aufgenommen mit einem der namhaftesten Vokal-Ensemble unserer Tage, dem Schwarzmeer Kosaken-Chor, der seit zwanzig Jahren unter der musikalischen Gesamtleitung von Peter Orloff steht, der diesem Lied in der ihm eigenen unverwechselbaren Weise neues Leben verleiht. Selber nicht nur Interpret, sondern auch Autor großer Erfolge, würdigt er hier ein großes Lied des unvergessenen Gilbert Becaud.







TITELLISTE



 
1. Natalie (Eine russische Liebe)  4:10
2. Der Traum des Zaren (Mjetschta Zarja)  2:13
3. Festtagsmedley 2012  3:46
      - Auf viele Jahre
      - Abendglocken 
      - Schwarze Augen
      - Kalinka

 

Quelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

25.2.12 17:09


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